Lesemotivation

Guido Kasmann

 

Die Wissenschaft und statistische Untersuchungen bestätigen:

Wer als Kind regelmäßig Bücher vorgelesen bekommt, hat bessere Bildungschancen, denn er lernt, sich besser auszudrücken, kann seine Gedanken schneller ordnen und entwickelt eine kritischere Distanz zu äußeren Einflüssen ( z.B. das Internet). Die Fähigkeit zur inneren Organisation und eine höhere Ausprägung u.a. der emotionalen Intelligenz sind die Folge (so die Stiftung Lesen).

Eine bekannte Weisheit lautet: Wer viel liest, kann besser lesen (und auch mehr lernen). Wer gut lesen kann, hat mehr Spaß am Lesen (und Lernen). Und wer Spaß am Lesen hat, liest viel…

Lesemotivation und Lesekompetenz stehen in einem engen Zusammenhang mit dem Vorlesen. Die Deutsche Bahn, Die ZEIT und Stiftung Lesen haben eine Studie („Vorlesen in Deutschland“ 2007) in Auftrag gegeben, die Erschreckendes zu Tage fördert: Nur noch 30 % der Eltern lesen regelmäßig vor. Erschreckend, weil im Elternhaus die Wurzeln für die Lesemotivation zu finden sind – oder eben auch nicht.

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